1. Den vorhandenen Wandaufbau erfassen
Notieren Sie den Untergrund und die darauf vorhandenen Schichten. ‚Gestrichene Wand‘ reicht als Beschreibung nicht aus: Unter der Farbe können Putz, Gipskarton, ausgebesserte Stellen oder mehrere Altbeschichtungen liegen. Prüfen Sie verschiedene Bereiche, besonders Reparaturstellen und die Umgebung von Fenstern.
Fotos bei gleichmäßigem Licht und Streiflicht helfen bei der Planung. Bei Zweifeln an Festigkeit oder Haftung ersetzen sie jedoch keine Prüfung vor Ort.
- Aus welchem Material besteht der Untergrund?
- Welche Altbeschichtungen sind vorhanden?
- Wo gab es Leckagen, Reparaturen oder Ausbesserungen?
- Gibt es Metallbefestigungen, Fugen oder Materialwechsel?
2. Ursachen beheben, bevor Sie gestalten
Lose Schichten, eine aktuelle Feuchteursache oder wiederkehrende Flecken müssen geklärt werden, bevor sie überarbeitet werden. Sonst bezahlen Sie für eine neue Oberfläche, während der Auslöser darunter bestehen bleibt. Kehrt eine Stelle nach einer Behandlung zurück, ist zuerst die Ursache zu ermitteln.
Legen Sie kein pauschales Verfahren zur Entfernung alter Schichten anhand eines Fotos fest. Die richtige Vorgehensweise hängt vom Material, seinem Zustand und dem darunterliegenden Aufbau ab. Vereinbaren Sie vor Arbeitsbeginn, welche Schichten bleiben dürfen und welche entfernt werden müssen.
3. Den vollständigen Vorbereitungsaufbau festlegen
Lassen Sie eine kurze Arbeitsfolge mit Reparaturmaterialien, Grundierungen, Reihenfolge und erforderlichen Trocknungsbedingungen festhalten. Ein Eimer mit der Aufschrift ‚Grundierung‘ ist noch keine vollständige Spezifikation. Ein Haftgrund löst nicht automatisch Probleme mit Flecken oder unterschiedlich saugenden Flächen.
AVRORA stellt Vorbereitungshinweise bereit. Maßgeblich für die Arbeit sind aber die aktuellen Anweisungen zum gewählten Produkt unter Berücksichtigung des konkreten Untergrunds. Widersprechen sich Angaben, klären Sie den Aufbau, bevor verschiedene Materialien kombiniert werden. Halten Sie die Auskunft für Auftraggeber und Verarbeiter fest.
4. Eine aussagekräftige Probefläche abnehmen
Wählen Sie nicht die einfachste Stelle, sondern einen repräsentativen Bereich — etwa mit einer typischen Ausbesserung oder einem Materialwechsel. Bereiten Sie ihn mit dem vorgesehenen System vor und tragen Sie die Beschichtung auf. Beurteilen Sie Farbe, Ergiebigkeit und Struktur erst nach der vorgeschriebenen Trocknung.
Vereinbaren Sie dabei auch, wie das Ergebnis beurteilt wird: aus üblicher Betrachtungsentfernung und unter der geplanten Beleuchtung. Werden Leuchten später starkes Streiflicht entlang der Wand erzeugen, berücksichtigen Sie das bereits bei der Probe.
5. Den Raum für einen geordneten Ablauf vorbereiten
Schaffen Sie Zugang zu Ecken, schützen Sie angrenzende Flächen und richten Sie den Arbeitsplatz vor dem Anmischen ein. Wassermenge, Vorbereitungszeit und Auftragsdicke entnehmen Sie der Packung. Übertragen Sie kein Mischrezept von einer anderen Kollektion oder Marke.
Planen Sie den gesamten Ablauf: Untergrundvorbereitung, Wartezeiten zwischen den Materialien, Auftrag und Trocknung. Bewahren Sie Verpackung und Produktbezeichnungen bis zur Abnahme auf. Eine gute Dokumentation hält fest, womit die Wand aufgebaut wurde — nicht nur, welche Farbe sie bekommen hat.
- Der Untergrund ist geprüft; Ursachen vorhandener Schäden sind behoben.
- Materialien und Reihenfolge der Vorbereitung stehen fest.
- Die Probefläche ist trocken und freigegeben.
- Verarbeitungshinweise und ein realistischer Zeitplan liegen vor.
Herstellerhinweise
AVRORA: Vorbereitung und Anwendung (Russisch)Die passende Oberfläche für Ihr Vorhaben
Entdecken Sie AVRORA Kollektionen oder beschreiben Sie uns Ihren Raum. Wir helfen Ihnen, Material, Vorbereitung und Menge vor der Bestellung zu klären.
